Immer dieselbe Legende von einem um seinen Thron fürchtenden, gewalttätigen Machthaber und von himmlischen Mächten, die solche Pläne durchkreuzen und den künftigen Herrscher vor dem Tod bewahren. was diese aber nicht taten. Theologen der frühen Kirche, aber auch Naturwissenschaftler späterer Jahrhunderte hielten den mit Jesu Geburt verbundenen Stern für ein ganz reales Himmelsphänomen. Stern über Bethlehem ein reales Himmelsphänomen? Dreimal begegneten sich die Planeten: Saturn auf der äußersten Bahn um die Sonne laufend, Jupiter auf einer mittleren und die Erde auf der Innenbahn. Nur die Sternkundigen wussten einst von dieser Konjunktion. Davon kündeten babylonische Schriftzeichen.
Mit unserem Weihnachtsdatum hat dies nichts zu tun. Aber den wirklichen Geburtstag Jesu kennt man nicht, und der heutige Termin des Weihnachtsfestes verdankt sich vermutlich einem Versuch des römischen Kaisers Konstantin, im vierten Jahrhundert ein altes Fest des Sonnengottes christlich zu besetzen. Konstantin gilt als erster christlicher Kaiser, unter seiner Herrschaft breitete sich das Christentum im Römischen Reich aus. am Sternenhimmel von der Erde aus überhaupt wahrgenommen werden konnte, warum das gerade in Bethlehem so deutlich der Fall gewesen sein soll, darüber zerbrechen sich Astronomen bis heute die Köpfe. aber auch zur Einbalsamierung von Leichen.
Vorpommern, Ulrich Hojczyk, der am 31. wird es wieder einen Bibelwettbewerb an den Schulen des Landes geben. Dies ist bereits der siebte Bibelwettbewerb, den Hojczyk für das Land in Zusammenarbeit mit den Kirchen in MV organisiert. Mit bis zu knapp dreitausend Teilnehmern findet er bundesweite Beachtung, einmal würdigte Bundespräsident Johannes Rau die Preisträger, ein anderes Mal Ursula von der Leyen als Bundesfamilienministerin. Beide sind umringt von den Portraits von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebensstufen. heißt das Thema für 2017, das in vier Themenbereichen und in drei Altersgruppen die Schüler herausfordert, sich mit den Auswirkungen der Reformation auf ihre Lebenswelt zu beschäftigen.
Oh Gott, sei mir nicht böse! Oh Gott, sei mir nicht böse! trägt der erste Themenbereich als Überschrift. Jesus Christus ist den Menschen in ihrer Angst mit Gottes Liebe begegnet. Finde Beispiele und erkläre, wie sich dadurch das Zusammenleben verändert hat und wie Menschen, die es gar nicht gewohnt waren, plötzlich Wertschätzung erfahren haben. heißt der zweite Themenbereich.
und Galaterbriefe sind die entscheidenden Impulsgeber für Luther. Welche sind das und was folgt daraus für unser Denken und Handeln als Person und als Gesellschaft? wurde der dritte Themenbereich benannt. Was gibt mir Orientierung im Leben? Beim Blick auf die Dinge, die in der großen weiten Welt geschehen, bekommt mancher richtig Angst. Dabei gibt es Möglichkeiten etwas zu verändern.
Forsche in der Bibel nach Geschichten, in denen Menschen sich oder ihr Leben zum Guten verändert haben. Was können wir für uns daraus lernen? heißt es in der Einladung an die Schüler. Die Anmeldung zur Teilnahme muss bis 31. Januar 2017 im Justizministerium MV vorliegen.
Die Abgabefrist endet am 28. Die erste Sammelabschiebung von Deutschland nach Afghanistan hat empörte Reaktionen hervorgerufen. Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs appellierte an die Bundesregierung, Flüchtlinge nicht in derartige Gefahren für Leib und Leben zurückzuschicken. Die jüngsten Abschiebungen würden viele Flüchtlinge aus Afghanistan in große Angst versetzen. Dies gelte besonders für Angehörige religiöser Minderheiten. Traditionell leben aufgrund der Handelsbeziehungen viele Afghanen in Hamburg.
Mit mehr als 35. Mitgliedern stellt Afghanistan sechs Prozent der ausländischen Bevölkerung in Hamburg. Kritik kam auch von der evangelischen Kirche. Es ist richtig, das Recht zu beachten.
bestätigte am Donnerstag in Berlin, dass in der Nacht zuvor 34 Afghanen per Charterflug zwangsweise zurück in ihr Heimatland gebracht wurden. Die Passagiere waren abgelehnte Asylbewerber. Ein Drittel war de Maizière zufolge straffällig geworden. Teilweise wurden die Betroffenen aus dem Strafvollzug heraus abgeschoben. Der Minister betonte, dass er eigentlich auf die freiwillige Ausreise setze. ein Vielfaches der bis vor kurzem gerade einmal 29, jetzt 63 abgeschobenen Afghanen.
De Maizière betonte, die Sicherheitslage in Afghanistan bleibe insgesamt nicht einfach. In verschiedenen Gebieten sei es aber hinreichend sicher für die Bevölkerung. Skepsis an dieser Aussage kam selbst von Kollegen in der Bundesregierung. Die Sicherheitslage in Afghanistan sei nirgendwo gut. Alle Abschiebungen dorthin sollten sofort gestoppt werden.
Forderungen kamen auch aus der evangelischen Kirche. Bevollmächtigte in Berlin, Martin Dutzmann. Afghanen in Deutschland gelten als ausreisepflichtig, die überwiegende Mehrheit hat eine Duldung aus verschiedensten Gründen.
Wie viele davon also tatsächlich abgeschoben werden können, weiß das Bundesinnenministerium nach eigenen Angaben nicht. Die Länder sind dafür zuständig, die Einzelfälle zu verfolgen und tun das dem Vernehmen nach unterschiedlich konsequent. Westfalen und das Saarland beteiligt. Beteiligt sind neben der Kantorei und dem Chor St. Michaelis auch die Kantoreien der Hauptkirchen St. Jacobi, wie die Gemeinde mitteilte. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten. Auftakt ist am 25. Jürgen Quest mit Kirchenmusikdirektor Gerhard Dickel.
Seit 2005 sind auch die Kantoreien der anderen Hauptkirchen beteiligt. Die Weihnachtspredigt hält Pastor Matthias Wünsche. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende zugunsten der Kirchenmusik an St. Keine Hamburger Kirche wird an Heiligabend so voll wie der Michel. die die Gemeinde kürzlich veröffentlichte. Glühwein und Mutzenmandeln sollten doch bitte draußen genossen werden. Wasserflaschen seien zum Überleben in der Kirche nicht notwendig, und blinkende Weihnachtsmützen sollte man abnehmen.
Eine große Herausforderung ist für manchen Besucher sicherlich, dass er sein Smartphone oder Handy ausschalten soll. Um 14 Uhr beginnt der erste Gottesdienst mit Krippenspiel, um 23 Uhr mit der Christmette der letzte. Besucher werden an diesem Tag erwartet. heißt es in der Anleitung. Liedhefte wurden gedruckt, die zu kräftigem Gesang animieren sollen.
Man darf sie mitnehmen, um zu Hause weiter singen zu können. Christvespern werden um 16 Uhr, 18 Uhr und 21 Uhr gefeiert. Allerdings musste man seinen Platz bis zur zweiten Strophe des Liedes vor der Predigt eingenommen haben, sonst war das Platzrecht verwirkt. Eigenreservierungen von früh geschickten Familienmitgliedern mit Schals, Mänteln oder Handtüchern seien weder erwünscht noch werden sie geduldet. Sie müssen also rechtzeitig kommen, um einen Sitzplatz zu bekommen.
Vor allem zur Christvesper um 16 Uhr und zur Christmette um 23 Uhr wird es voll. Seit mehr als 50 Jahren wird der elf Meter hohe Christbaum im Michel von der Firma Philips gespendet. Adventssonntag wurde er aufgestellt.
Der Kirchengemeinderat wollte trotz ökologischer Bedenken nicht auf Lametta verzichten. In der Adventszeit werden die Lichter am Baum nur zu Konzerten, nicht aber zu den Gottesdiensten erleuchtet. Damit solle deutlich werden: Noch ist nicht Weihnachten.
Für das Glitzern des Lamettas sorgen nicht etwa Windmaschinen, wie schon gemutmaßt, sondern die Fallwinde im Altarraum. Gottesdienste an Heiligabend keinen Eintritt. Sollten sich Besucher über gelungene Musikstücke besonders freuen, dürfen sie auch klatschen.
Allerdings sollte niemand vor Begeisterung mit den Füßen trampeln: Insbesondere die Besucher auf den Emporen sollten aus statischen Gründen damit vorsichtig sein. Trubel entgehen möchte: viele andere Hamburger Gemeinden freuen sich auf Ihr Kommen. Und wenn es eine Hauptkirche sein soll: St. Petri feiert 16 Uhr den Heiligabend mit Quempassingen und St. bitte zeitig den gewünschten Platz einnehmen! Ein Lastwagen war am Montagabend kurz nach 20 Uhr in einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gerast. Er riss Bretterbuden mit sich und begrub zahlreiche Menschen unter sich. Nach Polizeiangaben verloren zwölf Menschen ihr Leben, 48 Menschen lägen, zum Teil schwer verletzt, in Krankenhäusern.
Der mutmaßliche Fahrer war zunächst geflüchtet, kurze Zeit später wurde in der Nähe aber ein Verdächtiger festgenommen. Zur Nationalität des Mannes wurden zunächst keine Angaben gemacht. Unglück auf einem Berliner Weihnachtsmarkt geäußert.
erklärte Gauck am Montagabend in Berlin. Er sei in Gedanken bei den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen Menschen, die um Familienangehörige oder Freunde fürchteten. Er danke allen Rettungskräften für ihr kompetentes und entschlossenes Handeln. Auch der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch zeigte sich schockiert von den Ereignissen.
Im Gebet sei er bei den Opfern und ihren Angehörigen. Für Dienstag um 12 Uhr lud Koch in die St. Kathedrale ein, um im Gebet und im Schweigen der Trauer Ausdruck zu geben. Koch dankte allen Sicherheitskräften und Sanitätern und Notfallseelsorgern für ihren Einsatz.